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Marcel Lenggenhager … oder einfach Lenggi

Fantasie und Kreativität kennen keine Grenzen …

jedoch den inspirierenden Impuls des Zufalls!


Seine Bilder haben in der Regel keine Namen oder Titel, sie sind bescheiden nur auf der Rückseite signiert … die Signatur soll die Betrachter nicht vom Bild ablenken … und sie sind gelinde gesagt sehr vielseitig. Er pflegt auch nicht nur einen, «seinen Stil» – er macht das, was in ihm der Moment … der Zufall? … gerade auslöst.
Marcel Lenggenhager entspricht nicht dem, wie man sich landläufig den Künstler vorstellt. Er malt, weil es ihn entspannt und ihm viel Freude bereitet, eine weisse Leinwand, ein weisses Papier mit Farbe zu füllen und damit Betrachterinnen und Betrachter zu bezaubern, ja gar zu eigener Fantasie und Interpretation anzuregen.
Der inspirierende Impuls des Zufalls scheint sich bei Marcel Lenggenhager auch neben dem künstlerischen Ausdruck zu reflektieren. Der bildende Künstler darf mit Fug und Recht auch als vielseitiger Lebenskünstler bezeichnet werden. 1957 in St. Gallen geboren, absolvierte der Sohn eines Spengler-Installateurs und einer schon damals sozial engagierten Hausfrau Schule, zwei Lehren, Studium und zahlreiche Zusatzausbildungen, arbeitete als Bauspengler, Verkäufer, Personalchef, Einkaufszentrumsleiter und heute als selbstständiger Inhaber von drei Treuhandfirmen. Dazu findet er auch noch Zeit sich politisch einzusetzen, als Schulpfleger/Schulpflegepräsident und heute als Zürcher Kantonsrat, selbstverständlich als Vertreter der von ihm mitgeprägten und präsidierten kantonalen Partei … ein Leben so vielseitig und grenzenlos wie sein bisheriges künstlerisches Œuvre.
Wann findet der Mann noch Zeit zum Malen?! Dazu Marcel Lenggenhager: «Zeit hat man nicht, die nimmt man sich einfach, für das was einem wichtig ist». Dabei malt er nicht regelmässig, aber wann immer er das Gefühl hat, bereit für etwas Neues zu sein, zieht es ihn daheim in sein Atelier um Fantasie und Kreativität einmal mehr freien Lauf zu lassen. So sind seit 2009 gegen 100 Werke entstanden. Davon hat er einige verschenkt und bereits auch verkauft – zur Freude seiner Frau und seiner Tochter, seinen wichtigsten Kritikerinnen.
Je nach Stimmung arbeitet er gleich frei aus seinen Gedanken oder er realisiert vorab eine genaue Skizze mit der gesamten Farbgebung. Inspirieren lässt er sich dabei vor allem durch den Zufall, der sich teilweise sogar erst während des Malens konkretisiert. Andere Quellen sind die Natur, andere Bilder, oder durchaus auch andere Malerinnen und Maler, deren Werke, Techniken und Materialverwendung ihn begeistern.
Auch in Sachen Technik lässt sich Marcel Lenggenhager nicht einengen. Er malt mit Acryl- und Ölfarben, Pastellkreide sowie Farbstiften … mit Pinsel, Spachtel oder seinen Händen … verwendet Baumrinde, Jute, Plastik, Folien, Marmormehl, Kaffeesatz und und und … so wie’s ihm Freude macht … und uns allen natürlich auch.


Hermann Rosen
Greifensee

© 2016 by LENGGI

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